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Ausstellung Hasenklage

„Hasenklage“ - Eine Installation mit lebenden Tieren und einer toten Kuh – L. Wigg Bäuml

16. April bis 08.Mai 2005
Kunst- und Gewerbeverein Regensburg, Ludwigstr. 6, 93047 Regensburg

Im Mittelpunkt dieser ungewöhnlichen Ausstellung steht eine Installation mit lebenden Hasen. Eine originale Hasenstallarchitektur wird umgrenzt von einem Rollrasen und einer bepflanzten Blumenwiese. Hauptakteure sind die drei Löwenkopfhasen, „Löwenzahn“, „Karotta“ und „Jack“. Die Hasen befinden sich in ihrem gewohnten Stall und haben einen begrenzten Wahrnehmungsraum.

Im Zentrum des zweiten Raumes befindet sich eine Videofilmprojektion mit Medienfarb- und Störsequenzen und dem Hasenstallleben. Der Stallhase, der im „Kasten“ sitzt, ist sich zwar seiner Versorgung sicher, büßt aber seinen Wahrnehmungsraum und seine Bewegungsfreiheit ein. Dies trifft bei der Videoinstallation auf den Medienkonsumenten zu. Im Gegensatz zum „frei springenden Wildhasen“ tauscht er seine geistige, kreative Bewegungsfreiheit gegen die Medienscheinwelt ein, gemäß dem Motto „to sit in front of the box“.

Dieser Raum, der der medialen Wahrnehmung gewidmet ist, wird ergänzt durch eine „akustische Installation“. Alte Blechbadewannen um einen Mittelpunkt aufgestellt dienen als Resonanzkörper. Sie erinnern mit ihren Formen an die Ohren des Hasen „Löffel“, die ein äußerst feinhöriges Sinnesorgan darstellen.

In dieser magischen „akustischen Installation“ kann man „Allerlei –rund um den Hasen“ hören. – Erzählfragmente einer Hasenrettung, träumerische Kindheitserinnerungen, Gegenwelten in Oberpfälzer Dialekt, Hasenklage, ein Lockinstrument der Jäger, um Raubwild anzulocken,...uvm.

Weitere Exponate der Ausstellung thematisieren das Verhältnis von Schein- und Sehnsuchtswelten im Verhältnis zur Natur, Haus, Behausung. Tiere spielen hierbei eine wichtige Rolle.

 
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